Das eigene Kraftwerk auf dem Dach

 

Photovoltaik rechnet sich für fast jeden Hausbesitzer 

Immer mehr Hauseigentümer interessieren sich mittlerweile für ein eigenes Solarkraftwerk auf dem hauseigenen Dach. Denn die garantierte Vergütung für Solarstrom macht eine Photovoltaikanlage zu einer Investition, von der nicht nur die Umwelt profitiert. 

Wie sparsam man sich auch immer verhält: Irgendwann sind die Möglichkeiten, Strom zu sparen, ausgeschöpft. Wem das dann nicht genug ist, der kann mit einer eigenen Photovoltaikanlage den Schritt vom Energiesparer zum Energieproduzenten machen. Seit die Preise für fossile Brennstoffe in die Höhe geklettert sind und die drohende Klimakatastrophe in aller Munde ist, interessieren sich immer mehr Menschen für die Möglichkeit, Sonnenstrom vom eigenen Dach zu ernten – nicht zuletzt auch deshalb, weil es für den produzierten Strom eine äußerst attraktive und gesetzlich garantierte Einspeisevergütung gibt.


Solarstrom liegt im Trend


Mehr als 300.000 Photovoltaikanlagen sind in Deutschland bereits installiert. Insgesamt 2.000 Gigawattstunden Solarstrom wurden nach Angaben des Bundesverbandes Solarwirtschaft im Jahr 2006 erzeugt, fast viermal so viel wie zwei Jahre zuvor und genug, um mehr als 650.000 Haushalte ein Jahr lang mit Strom zu versorgen. 

Nutzbar ist die Sonnenenergie im ganzen Land. Deutschland genießt immerhin 50 Prozent der Strahlungsintensität, die auf die Sahara trifft. Pro Quadratmeter sind das in Süddeutschland jährlich rund 1.100 Kilowattstunden. 


Was ist Photovoltaik?


Photovoltaik ist die direkte Umwandlung des Sonnenlichts in elektrischen Strom. In der Solarzelle trifft Licht auf speziell behandelte Siliziumscheiben und erzeugt einen elektrischen Stromfluss. Der so gewonnne Gleichstrom wird durch einen Wechselrichter in Wechselstrom umgewandelt und kann dann ins Stromnetz eingespeist werden. Die einzelnen Solarzellen werden zu Modulen zusammengeschaltet, die meist eine Fläche von etwas einem bis 1,5 Quadratmeter haben. 

Photovoltaikanlagen sind heutzutage in den meisten Fällen netzgekoppelt. Das bedeutet, dass der vom privaten Sonnenkraftwerk auf dem Dach produzierte Strom komplett ins öffentliche Netz eingespeist wird. Den im eigenen Haushalt benötigte Strom bezieht man ganz regulär über seinen Energieversorger. Separate Zähler erfassen dabei sowohl die eingespeiste Strommenge als auch den eigenen Stromverbrauch. 










20 Jahre Preisgarantie für Solarstrom


Der Grund für diesen „Umweg“ übers Netz ist denkbar einfach:
Die Energieversorger sind gesetzlich zur Abnahme des Solarstroms
verpflichtet und müssen dem Anlagenbetreiber dafür 20 Jahre lang
eine Vergütung zahlen, die um gut 30 Cent über dem Preis liegt, den
dieser selbst für seinen Haushaltsstrom zahlt. Man würde also viel
Geld verschenken, wollte man Waschmaschine und Fernseher mit
dem eigenen Solarstrom betreiben. Für die Dimensionierung einer
Photovoltaikanlage spielt es daher auch keine Rolle, wie hoch der
eigene Strombedarf ist.


Auch etwas für den eigenen Geldbeutel tun 

Je größer, desto besser, lautet das Motto. Zehn Quadratmeter gelten
als Minimum für die Wirtschaftlichkeit einer Anlage; grundsätzlich sollte
die zur Verfügung stehende Dachfläche möglichst vollständig genutzt
werden. Denn mit wachsender Fläche steigen die Erträge und die
Vergütung, gleichzeitig sinken die anteiligen Kosten. Das beweist
wiederum, dass eine Photovoltaikanlage auch weitaus mehr sein kann,
als ein Sonnenkraftwerk auf dem hauseigenen Dach. Beispielsweise ist
sie eine ausgezeichnete Geldanlage und kann sogar als Altersvorsorge
zusätzlich die gesetzliche Rente ergänzen. Wie so etwas funktioniert,
das können ihnen unsere Kundenberater erklären.

In einem unverbindlichen Gespräch erhalten sie alle notwendigen
Informationen, wie sie bereits heute die Sonne fürs Alter genießen können,
ohne dass sie selbst viel dafür tun müssen.